Wohnmobil Reisebericht - Tolle Gletschersicht Jostedalsbreen auf 900 m

    Wanderung - Lundeskaret und der Gletscher Marabreen

    Lundeskaret – Wanderung zur Hochebene mit Gletscherpanorama Jostedalbreen

    Wir haben es geschafft – von 300 auf 950 m über dem Meeresspiegel erreichen wir die Hochebene Lundeskaret. Auf der Karte ist es eine ziemlich kurze Strecke – aber man spürt sie in den Knochen. In früheren Zeiten war sie die wichtigste Route von Jolster nach Fjaerland

    – und ist der steilste Weg in ganz Norwegen. „Es sieht nicht immer so aus, als ob man hier laufen könne, aber wenn man genau hinschaut, kann man es.“

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    Das Panorama um uns herum ist phänomenal – die steile Schlucht vor unseren Augen – eine Bergkette mit vereisten Gipfeln – dem Jostedalsbreen Gletscher. 

    Die Sicht zum Jostedalsbreen ändert sich bei jedem Höhenmeter, erst war nur eine kleine weiße Kante zu entdecken, je höher wir kommen ums so gewaltiger wächst das Eisfeld, das unter dem blauen Himmel einen tollen Kontrast bildet. Gewaltige Wasserfälle wie „Brautschleier“ stürzen sich gnadenlos den Hang hinab. Allein für diese phantastische Aussicht lohnt sich die Anstrengung.

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    „Wow - das ist ja der Hammer!“ - das Hochplateau ist umrahmt von welligen Gebirgsgipfeln mit Schnee- und Eisfeldern. Auf unserer Höhe sehen wir im Süden den Marabreen Gletscher, große und kleine Seen verschönern die Landschaft. Wir halten fast die Luft an und staunen über dieses wundervolle Gletscher Panorama Jostedalsbreen, das wir ganz für uns allein genießen dürfen – kein Wanderer weit und breit.  

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    1906 wurde der erste Weg erbaut – er wurde gesprengt, Steinstufen errichtet und einfache Seile entlang des Weges verlegt. In früheren Zeiten überquerten die Menschen von Jolster auf der einen und Fjaerland auf der anderen Seite dieses Bergplateau mit Schafen, Ziegen und Handelswaren. Oben angekommen, trafen sich die Dorfbewohner - es wurde getanzt, gespielt und man habe Spaß gehabt – so manche Ehe sei hier eingefädelt worden.   

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    Vier Sherpas aus Nepal arbeiteten 2017 daran, diesen alten Weg für Bergwanderer sicherer zu machen. „Die Sherpas seien fantastisch gute Arbeiter – sie haben es im Blut, mit Steinen zu arbeiten – sie können sehen, welcher Stein hier und da hinpasst, sie formen ihn ein wenig, schlagen ein wenig darauf und sorgen dafür, dass er sehr fest und gut passe“. 

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    Nun haben wir uns unsere Rast verdient – wir machen es uns hinter einem dicken Brocken im Windschutz mit herrlicher Aussicht auf die Gletschwelt gemütlich und verspeisen unsere „Gletscherburger“, dazu gibt es Stachelbeertorte mit Sahne - wir verwöhnen uns und ersetzen die verloren gegangen Kalorien.

    Nach einer Stunde „Rund um - Genuss“ geht es an den Abstieg – dabei halten wir die Wanderung in Bildern fest, obwohl wir sie auch ohne diese bestimmt nicht vergessen werden.



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