Arrach und Arnbruck
Skywalk Arnbruck und Totenbretter in Arrach
Eine Woche im Bayerischen Wald - perfekt für einen Ausflug nach Arrach. "Hoch oben" auf 843 m beim Gasthaus Eck und dem Wanderparkplatz lassen wir uns nieder und erkunden die Umgebung.
Rund um Arrach sind kleine Wanderwege angelegt, die auch durch eine Streuobstwiese führt. Hier stehen Apfelbäume alter Arten, die kaum noch zu finden sind und hier vor dem Aussterben bewahrt werden.

Zu jedem Baum lesen wir auf kleinen Infotäfelchen von der Herkunft, der Besonderheit und der Verwendung des Obstes.

Eine schöne Idee darauf hinzuweisen, dass es auf der Welt nicht nur die speziell gezüchteten Apfelsorten für "den Supermarkt und die industrielle Landwirtschaft" gibt.
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Ein kleiner Pfad bringt uns entlang des Reitbaches - und auch hier erfahren wir auf schön gestalteten Infotafeln allerlei über die Natur rund um das Gewässer.

Da es am Arracher See keine Felsen gibt, wurden einfach Kunstfelsen "Rauchröhren" als maßstabsgetreue Nachbildung 1:4 zum Original am Kaitersberg auf einer Wiese gebaut. Das Original müssen wir uns natürlich noch ansehen - schon planen wir einen Wandertag für diese spektakuläre Felsengruppe, die wir mit eigenen Augen sehen wollen. Vielleicht kann man ja sogar hinauf klettern?!
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NaturArtPark Arrach
Auf dem Parkplatz stehen wir vor einem "Glas-Blatt" mit über drei Metern Höhe, das als Symbol des NaturArtParks beeindruckt.

"Die schier unendliche Natur, die alte Handwerkskunst, gepaart mit moderner Glaskunst und das Thema "regenerative Energien" erwarten die Besucher im Arracher NaturArtPark."

Wir spazieren einen Teil des Energiepark "Gut Kless" Weges mit riesigen Photovoltaikanlagen und einigen Glasbildern.
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Brauchtum Totenbretter in Arrach
Nur Arbeit war Dein Leben. - Nie dachtest du an dich. - Nur für die Deinen streben - war deine höchste Pflicht.
Du warst so gut im Leben - Tatest willig deine Pflicht - so werden wir, die leben, - auch dein vergessen nicht.

Am Anfang des ArrachNaturPark-Weges stehen eine kleine Kapelle und ein altes Backhaus unter frühlingsgrünen Bäumen und daneben Totenbretter. Ob an Wiesenrändern oder im Wald - immer wieder begegnen uns Totenbretter mit herzergreifenden Sprüchen.
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Da wir sie immer wieder in Arrach und Umgebung entdecken, wollen wir natürlich mehr wissen und recherchieren im Internet nach der Geschichte und dem Brauchtum dieser Zeitzeugen.

Der fromme Brauch Totenbretter aufzustellen, gehört nicht nur zur Vergangenheit. Aber solange es in den Pfarreien keine Leichenhäuser gab - bis etwa 1939 oder so - wurden die Verstorbenen in ihrer Wohnung aufgebahrt. Man legte sie dazu auf ein rohes Holzbrett, das mit Leinen überdeckt war. Nach der Beerdigung wurde dieses Brett zu einem Schreiner gegeben, der es dann in die endgültige Form brachte und oft nicht nur mit den Daten der Verstorbenen sondern auch mit Gebeten oder schönen Sprüchen verzierte. Zum Andenken stellte man die Totenbretter an eine Außenwand der Hofkapelle, einer Scheune, einem Baum oder am Wegrand auf.

Aber nicht nur bis zum 20. Jahrhundert gab es diese Totenbretter, auch schöne Stücke sehen wir aus diesem Jahrhundert als Andenken.
Geh nicht vorbei, wozu die Eile?
Bleib steht und denkt eine Weile
an mich, an dich, und alle deine Lieben.
Wo sind sie geblieben?
Du gehst dahin o Wanderer,
nach dir komm schon ein anderer!
Geh nicht vorbei, bleib eine Weile,
es hat der Mensch zu viel an Eile.
Hier findest du das rechte Maß,
hier spricht die Liebe nicht der Haß.
Denk an den, dem man das Brett gesetzt,
er hat sein Leben durchgehetzt.
Nun frage ich dich, warum, wozu,
einmal gehn wir alle zur Ruh
Skywalk Arnbruck

Ein Skywalk in Arnbruck? Da sind wir gespannt!
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Ein kleiner Spaziergang durch lichten Wald, vorbei an moosbedeckten Felsbrocken und schon entdecken wir ihn: eine Aussichtsplattform, die "in den Himmel ragt".

Klein aber fein - ist unser Urteil - und auf jeden Fall eine nette Idee, Menschen in den Wald zu locken!













